Gerade der interessierte Laie, der sich auf die Suche nach der passenden Meditationsform begibt, droht in der wachsende Informationsflut die Orientierung zu verlieren. Immer mehr Bücher, Zeitschriften und Fernsehsendungen behandeln spirituelle Themen, doch nur wenige seriös und umfassend. Was also soll man tun?
Meditation ist ein Weg. Das Wichtigste ist die Erfahrung.
Wählen Sie die Meditation, die Sie spontan anspricht.
Haben Sie eine Wahl getroffen, dann üben Sie mit Geduld und erwarten Sie keine Wunder über Nacht. Die Meditation entfaltet ihre Wirkung, aber sie braucht natürlich Zeit und Übung.
Probieren Sie verschiedene Meditationsarten über einen gewissen Zeitraum aus.
Üben Sie ohne Leistungsdruck. Das ist nicht der Sinn der Sache.
Nehmen Sie sich Zeit, möglichst jeden Tag zu üben, am besten immer zur gleichen Zeit. Je regelmäßiger Sie üben, umso größer wird Ihre Wahrnehmung. Ihre Selbstbeobachtung steigert sich und die Bewertungen verändern sich. Dies ist ein langfristiger Prozess.
Für jeden Menschen gibt es eine Meditationsform, die seiner Persönlichkeit besonders gut entspricht. Das finden Sie am besten durch die Praxis heraus. Mittlerweile gibt es ein großes Angebot an Meditationskursen an Volkshochschulen und von privaten Anbietern.
Bringt Ihnen eine Meditationsform überwiegend negative Erfahrungen, dann sollten Sie damit aufhören und sich eine andere Form suchen. In diesem Fall haben Sie noch nicht die passende Form gefunden.
Überlegen Sie, ob Sie in der Gruppe meditieren wollen. Der Austausch mit Gleichgesinnten und mit einem Lehrer können Inspiration bringen.
Wenn Sie an schweren Erkrankungen leiden, dann sollten Sie vorher auch mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie sich für Tai Chi oder Yoga interessieren. Die körperorientierten Meditationsformen Tai Chi und Yoga können bei bestimmten Krankheiten als begleitende Therapie unter Anweisung eines Lehrers eingesetzt werden.